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von Laurin Bauer am 17 Feb. 2010 19:00
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Hallo,Herr Bauer,
natrülich gibt es Fehldiagnosen, auch wenn die Diagnostik korrekt nach den Regeln des jeweiligen Landes (bzw. Bundesärztekammer) durchgeführt wurde. Deshalb wird ja auch um die Todesdefinition - seit sie existiert- immer wieder gestritten. Allerdings hauptsächlich in den internationalen Fachzeitschriften. Junge Leute wie Sie werden nur sehr oberflächlich informiert, man will niemanden verschrecken.Die meisten Leute können sich nicht vorstellen, dass während der Explantation der Tote weiter künstlich beatmet wird. Deshalb muss er auch Präparate bekommen, die seine Muskeln lähmen. Sonst würde der Tote um sich schlagen, eine Organentnahme wäre nicht möglich. Auch das Morphin Fentanyl wird "zur Optimierung der Therapie" (Dt. Stiftung Organtranspalantation) gegeben. Offiziell heißt es zur "Darmregulation"(DSO), Tatsache aber ist, dass die Gabe von Fentanyl vor allem auch eine der stärksten Schmerzmittelnarkosen ist. Wenn Menschen das alles wissen und trotzdem spenden, ist das wirklich sehr hochherzig. Das Problem ist nur: Sie müssen wissen, worauf sie sich einlassen, sonst ist die Einwilligung fragwürdig..Ich bin dafür, dass mit offenen Karten gespielt wird. Fälle wie der von Agnietzka müssten öffentlich diskutiert werden, damit soetwas nicht noch einmal passiert.. Immerhin hätte es ja sein können, dass ihre Organe auch in Deutschland transplantiert worden wären. - wenn die Eltern zugestimmt hätten. Zwischen Polen und Deutschland gibt es einen Ausstausch........ Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich. Viele Grüße Silvia Matthies
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